Webfundstück: Myminicity

Stolpere gerade über die Seite Myminicity, ein Portal, welches in Essenz jedem User die Möglichkeit bietet, eine eigene Subdomain anzulegen und dann in Wettstreit mit anderen Usern zu treten, so viel Visits wie möglich auf diese Subdomain zu ziehen. Die Subdomain ist clever als City verpackt und wird optisch im Pixeltown-Stil präsentiert (allerdings ist die Anzahl der zur Verfügung stehenden Zeichen viel zu kurz - WhatsYourPlace konnte ich meine “City” nicht nennen). Der Clou an der Geschichte: keinerlei Registrierung notwendig, dadurch extrem niedrige Entry Barriers. Und es funktioniert: laut Alexa scheint in kurzer Zeit ein wahrer Hype eingetreten sein, auch wenn das exponenzielle Wachstum sich nicht ins neue Jahr retten konnte (dieser “Makel” findet allerdings auf sehr hohem Niveau statt).

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In Punkto virales Marketing kann man sehr viel von diesem Konzept lernen. Interessant finde ich vor allem, wie viele User Energie in das Bewerben ihrer City stecken, obwohl wohl keiner die schulmeisterliche Fragen: “Welchen Kundennutzen ziehst Du daraus / welches Problem wird für Dich gelöst” logisch zwingend beantworten könnte. “It’s fun, dude!” wäre wohl die passende Antwort.

In der Blogosphäre hat es schon mächtig gerauscht. Folgende Blogs haben berichtet:

Connected Marketing, DonRivas, Salzstangenblog, Nanopub, Tiracon, Kevin-h, Krambox, Blogsprache, Crowdwisdom, Blogpimp, Stülpners Reflexionen, Problemlos, zwo k zwölf, aptgetupdate, Eumel, Anmutunddemut, WiredEarth, Freetagger, HappyBuddha, KeinePanik, Jawl, Visualblog