24 Stunden Berlin
07.09.2009: Am Wochenende lief auf arte sowie Berliner Regionalsendern die längste Doku der Fernsehgeschichte, 24 Stunden Berlin. Ziel der Doku ist es, einen Tag in Berlin nachzuzeichnen und das Hauptstadtleben so filmisch zu erfassen. Aus der Presse waren vor allem lobende Worte zu vernehmen, ich selbst habe aber nicht reingeschaut.
Mitglied ALFred macht sich nun die Mühe, die Schauplätze der Dokumentation in einem Themenring zusammenzutragen. Den verantwortlichen Sender rbb hat ALFred gleich selbst als Grundstück erworben. Bei dem Themenring fehlen momentan noch Erläuterungen, so dass man sich etwas rat- und führungslos durch die Grundstücke klickt. Diese Beschreibungsfunktion möchten wir ohnehin bald etwas ausbauen, auch die Reihenfolge der Grundstücke im Ring soll frei festgelegt werden können.
24 Stunden Berlin ist auf jeden Fall ein interessantes TV-Experiment, folgende Blogs haben im Unterschied zu mir tatsächlich eingeschaltet:
BleafYourBlog: “Auf jeden Fall ein interessantes Format, das mich über Stunden am Bildschirm gehalten hat”
Manueller Fokus: “Manchmal sieht es ein wenig nach aushängeschild und stadtmarketing aus. Aber dafür gibt’s ergreifende momente, etwa, wenn der junkie sein stoßgebet gen himmel schickt”
Rerun: “Auch der Blick auf die ganzen Assis in Neukölln (oder auch in anderen Stadtteilen) war durchaus akurat”
allesfreddyoderwas: “Persönlich berührt hat mich der Alltag der schwer krebskranken Inga Dietlein. Sie lebt in einem Tempelhofer Hospiz, wo sie auf ihren Tod wartet.”
RTZapper: “Und schon jetzt, am Abend, nach fast 15 Stunden, kann man sagen: Toll! “24h Berlin - Ein Tag im Leben” macht Spaß, ist spannend, fesselt oder läuft auch einfach nur nebenher.”
Außerdem: Knecht Ruprecht, boerdebehoerde, formfreu, netzfeuilleton, ilovepluto, berlinstreet, monstersandcritics, thelocal


