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AERONAUTICUM Luftschiff- und Marinefliegermuseum

Mitglied im Ring: Freilichtmuseen
Status: Pro
Kategorie Eye
Listenplatz: #94 info Trend
Koordinaten: N 53,7769 - O 8,6382
Ort:
Flugplatz
Nordholz, Deutschland
Fläche: 66.220m² ;   (172m x 385m)
Preis:
Kaufdatum [ID]: 29.01.2009 [7000]

AERONAUTICUM Luftschiff- und Marinefliegermuseum - Infos des Landbesitzers:

Das AERONAUTICUM ist ein deutsches Luftschiff- und Marinefliegermuseum in Nordholz (bei Cuxhaven). Der Name des Museums leitet sich vom englischen Wort Aeronautics bzw. dessen deutscher Übersetzung Aeronautik ab.

Auf dem ca. 36.000 m² großen Freigelände werden 15 Original-Luftfahrzeuge der See- und Marineflieger der BRD und ehemaligen DDR gezeigt, die nach 1945 im Einsatz waren. Die neuesten Ausstellungsstücke seit Dezember 2005 sind eine Breguet BR 1150 Atlantic des Marinefliegergeschwaders 3 in Nordholz und eine Panavia MRCA Tornado des ehemaligen Marinefliegergeschwaders 2 in Tarp/Eggebeck. In den 2.050 m² großen Innenbereich wird die historische und technische Entwicklung der Luftschifffahrt und Marinefliegerei anhand von Beispielen, kleinen Exponaten sowie Nachbauten gezeigt.

Das Gelände
Am 17. Dezember 1912 beauftragte der Staatssekretär des Reichsmarineamtes, Großadmiral Alfred von Tirpitz, die Kaiserliche Werft in Wilhelmshaven mit dem Bau eines 800 ha großen Marinestützpunktes in der Heidelandschaft bei Nordholz.

Das Gebiet erfüllte alle besonderen Anforderungen für den Standort des Marinestützpunkts: es war ein zentral gelegenes Gelände ohne allzu große Militärpräsenz, günstig zu erwerben und durch das vorgelagerte Watt gegen Beschuss von See aus gesichert.

Über 18.161.000 Mark flossen in den Bau des streng geheimen Gaswerks, der Unterkünfte und der Luftschiffhallen. Die Doppelhalle „NOBEL“, zuerst „HERTA“ genannt, stand auf Schienen und ließ sich innerhalb von einer Stunde um 360° drehen. Diese weltweit einzige Doppeldrehhalle hatte ein Gewicht von 4.600 t und war zuerst 182 Meter, im Kriege dann 200 Meter lang bei einer Breite von 70 Metern und einer Höhe von 30 Metern. Zweck der Drehhalle war es, die Luftschiffe unabhängig von der Windrichtung ohne Gefahr durch Querwinde aus beziehungsweise in die Halle zu ziehen. Fest standen dagegen die Doppelhallen NORMAN, NOGAT und NORDSTERN sowie die Einzelhallen NORA und NORBERT. Ab 1915 bekamen alle Hallen mit NO beginnende Namen.

Durch die Möglichkeit, zehn Luftschiffe aufzunehmen, war Nordholz einer der größten und wichtigsten Luftschiff-Stützpunkte im Ersten Weltkrieg. Es wurden insbesondere Luftschiffe vom System Zeppelin eingesetzt aber auch einige Luftschiffe des Systems Schütte-Lanz.

Alle Hallen wurden nach dem ersten Weltkrieg gesprengt, abgebaut oder verschrottet. Mitte der 1920er Jahre baute die Luftwaffe einen Fliegerstützpunkt auf dem Gelände, das zeitweise 1.200 westpreußische Flüchtlinge beheimatete, die durch die Abtretung des „Korridors“ an Polen eine neue Heimat brauchten. Die Gemeinde Wursterheide wurde am Rand des Stützpunktes gegründet.

Während des Zweiten Weltkrieges sicherte dieser Fliegerstützpunkt die südliche Nordsee. Nach dem Krieg diente der Flugplatz zuerst den Engländern als Stützpunkt, dabei wurde von hier aus auch die Bombardierung Helgolands vorgenommen. Später diente er den Amerikanern als Flugplatz, bevor die Bundesmarine das Gelände übernehmen konnte und zum Marinefliegerhorst aufbaute.

Entstehung
1967 taufte der damalige Bundespräsident Heinrich Lübke das in Nordholz stationierte Marinefliegergeschwader auf den Namen „Graf Zeppelin“. Junge Marineflieger und einige Marineflieger- und Zeppelinanhänger begannen mit der Unterstützung der „Marine-Luftschiff-Kameradschaft Hamburg von 1924“, deren kleine Sammlung von Luftschifffahrtsgegenständen bei verschiedenen Gelegenheiten zu zeigen. Auf Grund fehlender Geldmittel konnte diese wachsende Sammlung jedoch nur unzureichend der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Dies änderte sich 1987, als die Gemeinde Nordholz die Gründung des „Förderverein Marine-Luftschiff-Museum Nordholz im Landkreis Cuxhaven e.V.“ anregte. In der Satzung des Vereins wurde als Hauptaufgabe genannt: „…alle Gegenstände und alles Schriftgut aus der Ära der Luftschiffe zu sammeln, aufzubereiten und sie in einem Museum der Öffentlichkeit zu präsentieren sowie die Geschichte der Wurster Heide zu erfassen und darzustellen. …“

Quelle: Wikipedia

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Zeitpunkte (Erlebnisse / Daten):

  • 18.7.2010 - gekauft von grasslfinger (grasslfinger)
  • 2004 - Erster Besuch (Hunte)

Kommentare

1250113097_74_74.
boxuz
18.11.2009

RTL lässt die «Hindenburg» abstürzen -> www.berlinonline.de/...3802.php

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Parkallee
28.10.2009

Eine Landung auf einem Flugzeuträger mit Grasbewuchs ist auch ungleich schwieriger als auf so unspektakulärem Grund wie hier ..... und überhaupt: kein Grund beleidigt zu sein, Goldi, wenn man die Lage nicht im Griff hat =:))

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goldotterson
26.10.2009

Hier würde Parkallee bestimmt auch gerne mal mit einer Ihrer Pilatus landen...
...ist auch sicherer - in meinem Seekriegshafen schmieren die Dinger immer aus ungeklärten Gründen ab...

1249217975_74_74.
effe4ever
12.10.2009

Ach, hier auch? Respekt!

1250113097_74_74.
boxuz
11.10.2009

Glückwunsch zum Schwarzen Siegel!

1248447465_74_74.
Prian
02.08.2009

Dort war ich vor kurzem!!!
www.whatsyourplace.de/...t-bremen

1234256499_74_74.
cira
28.04.2009

man erkennt ja doch einiges beim reinzoomen-cool!

1262451716_74_74.
Compujoe
13.04.2009

Wir waren schon mal dort und haben viele Bilder gemacht, wenn Du welche haben willst, melde dich.

1210612983_74_74
Stucki
10.02.2009

kann ich mich anschließen...is echt geil so Uroldheimer in live zu sehen

1250113097_74_74.
boxuz
07.02.2009

tolles museum!

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Eigentümer des Grundstückes

1241640329_74_74.
Name: grasslfinger
Wohnort: Gröbenzell
Mitglied seit: 18.01.2009
Landbesitz: 3.007.410m²
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