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Luxembourg - Lëtzebuerg
Mitglied im Ring: Unesco Weltkulturerbe| Listenplatz: |
#51 |
|---|---|
| Koordinaten: | N 49,6116 - O 6,1292 |
| Ort: | |
| Fläche: | 118.560m² ; (416m x 285m) |
| Preis: |
unverkäuflich
|
| Kaufdatum [ID]: | 17.05.2009 [9072] |
Luxembourg - Lëtzebuerg - Infos des Landbesitzers:

Die Schueberfouer – Luxemburgs „Oktoberfest“
Es ist wieder so weit: Luxembourg feiert die alljährliche Schobermesse. Die Schobermesse wird jedes Jahr von rund zwei Millionen Menschen aus Luxemburg und den Nachbarländern besucht. Bei der diesjährigen 670. Ausgabe werden übrigens gleich zwei Jahrestage gefeiert, nämlich der 400. Geburtstag des aktuellen Fouer-Standorts und der 700. Thronjubiläum von Fouer-Gründer Johann dem Blinden.
Aus Anlass der diesjährigen Feier finden Sie hier:
Die Geschichte der Schueberfouer, ein Stück europäisches Kulturgut, made in Luxembourg.

Im Mittelalter als Jahrmarkt der Stadt Luxemburg gegründet, ist die “Schueberfouer” heute die größte und bedeutendste Veranstaltung des Landes und der Großregion. In ihrer mehr als 669 Jahre alten Geschichte ist sie fest mit dem Luxemburger Brauchtum zusammengewachsen. Sie wurde und wird in Kunst und Literatur thematisiert. Der traditionnelle Hämmelsmarsch scheint ebenfalls eng mit der “Fouer” verbunden.
Darüber hinaus überschneidet sie sich mit dem Kirchweihfest der Stadt Luxemburg. Während 20 Spieltagen lockt die Messe jedes Jahr Ende August bis Anfang September etwa 2 Millionen Besucher aus dem In- und Ausland auf das “Glacis” am Limpertsberg. Am Kirmesmontag wird zudem seit 1929 ein Straßenverkauf, die so genannte “Stader Braderie” am Rande der “Fouer” abgehalten.
Vom mittelalterlichen Jahrmarkt...
Am 20. Oktober 1340, nachdem Heinrich VII. mit einem ähnlichen Projekt gescheitert war, gründete sein Sohn Johann der Blinde, König von Böhmen und Graf von Luxemburg, einen achttägigen Jahrmarkt in der Stadt Luxemburg.
Der Beginn blieb urkundlich an den Vorabend des Sankt Bartholomäus-Festes gebunden. Die Messe dauerte folglich vom 23. August 12 Uhr Mittags bis zum 31. August 12 Uhr Mittags. So war sie dem lokalen landwirtschaftlichen Zyklus angepaßt. An der von Italien über Straßburg herkommenden und durch die Grafschaft Luxemburg bis nach Flandern führenden Handelsader, der so genannten “Lampartischen Straße” gelegen, fügte sie sich in den interregionalen Messezyklus ein.
Für die Kaufleute wurde die Veranstaltung umso attraktiver, da sie während acht Tagen vor und acht Tagen nach der eigentlichen Messe gegen Leistung einer Geleitabgabe von der Zahlung von Zöllen und Steuern befreit blieben und zugleich Schutz und Sicherheit ihnen seitens des Landesherren gewährleistet waren. Die Stadt und ihre Handwerkerzünfte wurden von Anfang an eng in die Veranstaltung miteingebunden. So stellte die Wollweberzunft bis 1795 auch den Marktmeister.
Die offensichtlich nach ihrem ersten Standplatz nahe dem Kloster auf dem Heilig-Geist Plateau benannte “foire de sc(h)adeburg”, entwickelte sich in den kommenden Jahrhunderten zu einem ergiebigen Jahrmarkt. Aus “Schadebergmesse”, bildete sich dann im Laufe der Zeit der Name “Schadbermesse” und später “Schobermesse” (Luxemburgisch: “Schueberfouer” oder “Schuebermëss”).
Als der Austragungsort zu eng wurde, zog man 1610 auf die im Prinzip abgeernteten Felder des Limpertsberges vor den Festungsmauern um, auf der Höhe der heutigen “Rue Jean l'Aveugle” und der “Rue Henri VII”. Inzwischen hielt man auch einen Viehmarkt im Rahmen des Jahrmarktes ab, den “Bartholomäusmarkt”.
...zum zeitgenössischen Rummelplatz ...
Im 18. Jahrhundert verlor der eigentliche Markt schließlich an Bedeutung. So nahm wie überall in Europa das Belustigungselement langsam die Überhand, um sich im Laufe des 19. Jahrhunderts definitiv durchzusetzen. Auf dem Platz brachten Moritatensänger ihre spannenden Geschichten. In den Schaubuden präsentierten Gaukler, Muskelmänner oder Zauberer Kunststücke, “Abnormitäten” und Kuriositäten aus aller Welt. Um 1840 drehten die ersten Karussells ihre Runden.
Nach 1890, bedingt durch das Schleifen der Festungsanlagen, zog die “Schueberfouer” auf das nun frei gewordenen Glacisfeld um. In den Neunziger Jahren tauchten die Kinematographen auf. Bald gastierten auch die ersten Wanderzirkusse während einer Woche am Rande der “Schueberfouer”. Nun hielt auch der elektrische Strom Einzug auf den Festplatz.
Zwischen 1914 und 1918 fand kein Jahrmarkt statt. Nach dem Ersten Weltkrieg, wandelte sich das Bild der “Fouer”. Die Fahrgeschäfte traten verstärkt in den Vordergrund, auch wenn vorerst die Schaubuden die Oberhand behielten. In den Dreißiger Jahren machte die Wirtschaftskrise allerdings den Schaustellern schwer zu schaffen.
Der Zweite Weltkrieg ging auch nicht spurlos an der Veranstaltung vorbei. Die deutschen Besatzer scheiterten in ihrem Unterfangen, die “Schobermesse” zu germanisieren. 1941,1942 und 1943 wurde der “Fouerbesuch” zum Ausdruck der Eigenart und des Unabhängigkeitswillens der Luxemburger.
...mit internationalem Flair.
1945 fand die erste “Nachkriegsfouer” statt. Es war eine bescheidene Ausgabe. Erst Mitte der Fünfziger Jahre begann es wieder richtig aufwärts zu gehen. Nun wurden auch wieder Betriebe aus Deutschland zugelassen. Die Ehefrau des damaligen Premierministers Pierre Werner gründete eine Kindertagesstätte für die Schaustellerkinder.
In den Sechzigern fanden die ersten neuartigen Fahrgeschäfte ihren Weg nach Luxemburg. Die “Schueberfouer” gewann anschließend an Attraktivität, als in den Siebzigern ein internationales Festkomitee, das „Comité des Festivités de la Schueberfouer“ gegründet wurde und innerhalb der Stadtverwaltung ein neues Planungsteam entstand. Schausteller aus ganz Europa gastierten in Luxemburg. Das Glacisfeld erhielt nun auch eine moderne Infrastruktur.
Mitte der Achtziger bis Mitte der Neunziger Jahre wandelte sich das Antlitz der “Schueberfouer” erneut. Einerseits fanden immer grössere, schnellere und höhere Fahrgeschäfte den Weg nach Luxemburg. Andrerseits litt das Erscheinungsbild des Platzes unter den drastischen Verkleinerungen durch die Umbauarbeiten am Boulevard de la Foire und am Rond-Point Schuman. Den Organisatoren gelang es stets, diesen Herausforderungen gerecht zu werden. Zwischen 1995 und 2009 konnte die “Schueberfouer” ihr Ansehen als attraktiver und hochqualitativer Traditionsjahrmarkt mit kosmopolitem Charakter in Europa behaupten.
Veranstaltungen wie die “Schueberfouer” gehören längst zum europäischen Kulturgut.
Bibliographie
CLUDEM (hrsg.): Schueberfouer 1340-1990 - Untersuchungen zu Markt, Gewerbe und Stadt in Mittelalter und Neuzeit, Publications de la Banque et Caisse d'Epargne de l'Etat, Editions de l'Imprimerie Saint-Paul, Luxembourg, 1990
Etringer, Norbert: Die Schobermesse – So war sie früher, Editions Emile Borschette, Luxembourg, 1992
Kayser, Steve: Schueberfouer Déi Lëtzbuerger Traditioun zanter 1340, Editions Schortgen,2007
Sommer-Hasenstein (Ed.): Vie familiale, dimanches et jours de fêtes – coutumes et traditions en Sare-Lor-Lux, Gollenstein, 2007
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Schengener Abkommen - Luxemburg und Europa feiern im Dreiländereck in Schengen
www.wort.lu/...reck.php
Die Schengener Abkommen
Die Schengener Abkommen stehen für eine inzwischen weitverzweigte Rechtsentwicklung, deren Kernbereich die Abschaffung der stationären Grenzkontrollen an den Binnengrenzen der sogenannten Schengenstaaten darstellt. Die ursprünglichen Schengener Abkommen werden jedoch inzwischen fast vollständig durch verschiedene andere Rechtsakte ersetzt oder überlagert. Die Rudimente dieser Abkommen und das darauf aufbauende Recht bildet den sogenannten Schengener Besitzstand, der häufig auch als Schengen-Acquis bezeichnet wird. Der „Schengener Besitzstand“ bildet einen wesentlichen Pfeiler des „Raumes der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ der Europäischen Union. Dieser Artikel behandelt den Schengener Besitzstand als Gesamtkomplex und geht dabei insbesondere auf die Abschaffung der Grenzkontrollen ein.
Das erste Schengener Abkommen war das „Übereinkommen vom 14. Juni 1985 zwischen den Regierungen der Staaten der Benelux-Wirtschaftsunion, der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen“, auch bekannt als „Schengen I“. In diesem Schengener Übereinkommen vereinbarten fünf europäische Staaten, perspektivisch auf Kontrollen des Personenverkehrs an ihren gemeinsamen Grenzen zu verzichten. Das Abkommen sollte die Schaffung eines europäischen Binnenmarktes vorantreiben und ist nach dem Ort Schengen im Großherzogtum Luxemburg benannt, wo es unterzeichnet wurde.
Zur praktischen Umsetzung der politischen Vereinbarungen wurde am 19. Juni 1990 ebenfalls in Schengen das „Übereinkommen zur Durchführung des Übereinkommens von Schengen vom 14. Juni 1985...“ oder „Schengen II“ unterzeichnet. Nach mehreren Verzögerungen, unter anderem auch verursacht durch den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland wurde dieses kurz Schengener Durchführungsübereinkommen (SDÜ) genannte Abkommen erst am 26. März 1995 tatsächlich in Kraft gesetzt.
Der „Vertrag über die Vertiefung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, insbesondere zur Bekämpfung des Terrorismus, der grenzüberschreitenden Kriminalität und der illegalen Migration (Prümer Vertrag)“ vom 27. Mai 2005 wird gelegentlich auch als „Schengen III“ bezeichnet, da er die mit dem SDÜ begonnene verstärkte polizeiliche und justizielle Zusammenarbeit einzelner Mitgliedsstaaten weiterführt.
Weiter: de.wikipedia.org/...Abkommen
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Bei uns ist am Mittwoch Nationalfeiertag!
Der Luxemburgische Nationalfeiertag wird jedes Jahr am 23. Juni gefeiert. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts war es Tradition, den Geburtstag des jeweiligen Herrschers zu feiern.
Obwohl Wilhelm III am 17. Februar geboren wurde, wurde 1850 dieser Feiertag auf den 17. Juni verlegt, der Geburtstag seiner Frau, der Königin Sophie von Württemberg. Dies wegen der Nähe zum Todestag seines Bruders, Prinz Alexander, der am 20. Februar 1848 gestorben ist. Unter der Herrschaft der Großherzogin Charlotte fiel die Feier auf den 23. Januar, also mitten in den Winter.
Deshalb wurde 1961 – aus rein klimatischen Gründen – entschieden, den Großherzoginsgeburtstag auf den 23. Juni zu verlegen. Dieses Datum wurde auch beibehalten als Großherzog Jean am 12. November 1964 den Thron bestieg, vermutlich weil es der Vortag seines Namenstages Jean (Johannes) war, der am 24. Juni gefeiert wird. Auch unter dem aktuellen Großherzog Henri hat das Datum weiterhin Bestand, auch wenn es nun keinen direkten Bezug zum Monarchen mehr hat.
Und die Moral von der Geschicht: Zum Feiern braucht man keinen Geburtstag nicht!
Wie wir uns mit viel Musik und guter Laune durch den Feiertag hangeln, lesen Sie hier: www.wort.lu/...aune.php
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Luxembourg City is the capital of the Grand Duchy of Luxembourg with a population of 90.000, three times bigger than the next biggest commune. It is located in southern Luxembourg - or Lëtzebuerg, as it is called in local language - at the heart of Western Europe, situated 188 km from Brussels, 289 km from Paris, 190 km from Cologne. Luxembourg City is one of the most wealthy cities in the world, having developed into a banking and administrative centre. Luxembourg is a seat of several institutions of the European Union, e.g. European Court of Justice, European Court of Auditors or the European Investment Bank.
Luxembourg City was founded back in 963 by Count Siegfried, choosing the Bock promontory to build his fortress. It should become, together with the first market near St Michael’s Church, the cradle of the city, surrounded by a simple fortification, being extended to the west over the years using rocks and valleys as natural defence. All these powerful ramparts, however, did not prevent the Burgundians from taking this strategically important city in a surprise attack in 1443. Within the next four centuries, the best military engineers ended up transforming the city into one of the mightiest emplacements in the world, called “Gibraltar of the North”. The fortress ramparts and the historically impressive Old Town enjoy international reputation: in 1994, UNESCO listed them as World Heritage.
Three girdles of battlements provided its defence: the inner one was fortified with bastions; the second included fifteen forts and the third was composed of an exterior wall, counting nine forts, all hewn into the rock. An extraordinary network of 23 km of underground tunnels – the so-called casemates – and more than 40.000 sqm of bombproof rooms were hewn in the rocky foundations of the city. They were capable of sheltering not only thousands of defenders with their equipment and their horses, but also workshops for artillery and arms, kitchens, bakeries and slaughterhouses. The fortifications covered a surface of 180 ha, while the city counted only about 120 ha, including its lower districts.
www.lcto.lu
en.wikipedia.org/...8city%29
Top Spots auf dem Grundstück:
- William Square
- Town Hall
- Equastrian statue of William I
- Palace of the Grand Dukes
- City Palace
- Place d'Armes
- Constitution Square
- Blessed Virgin Cathedral
- St. Michael's Church
- Way to Bock and Casemates
Lieblingsort von:
Zeitpunkte (Erlebnisse / Daten):
Eigentümer des Grundstückes
| Name: | Polarzwo |
|---|---|
| Wohnort: | Frisange |
| Mitglied seit: | 08.09.2009 |
| Landbesitz: | 4.826.450m² |





















"Auf WhatsYourPlace kann jeder einen beliebigen Ort erwerben, der auch in der Realität existiert. Damit darf er dann anstellen, was er möchte."
"WhatsYourPlace zeigt, wie gut ein Mashup funktionieren kann und beweist auch: Besonders interessant wird das Netz im echten Leben."


Kommentare
Und auch ob der WYP-Admin noch existiert, wissen nur die WYP-Götter...
Das Schwarze Siegel wird vom WYP-Admin vergeben, aber nach welchen Kriterien, das wissen nur die WYP-Götter!
Wie bekommt man ein schwarzes Siegel
Nice place to be!
Na klar schaff ich das! Hast du schon mal bei uns in der ALLEE GEPARKT, weils du so gudd letzebuergesch schwaast?
Kéiskuch, Äppelkuch, Quetscheflued, Boxemännercher und nicht vergessen: Verwurrelt Gedanken .....
Schaffst Du das bis nächsten Sonntag ???
Ihr seid alle willkommen. Kuchen ist da für 23 Leute, Tee für 47 und wer Kaffee will, kriegt diesen. Was der Untergrund Luxemburgs an Schätzen birgt, zeige ich euch dann persönlich in den kühlen Gewölben.
Ein Besuch zu Tee und Kuchen...
Ach wie schön! Dann mal hereinspaziert in die gute Stube!
Wenn Du Dich nicht selbst besuchen kannst - warun eigentlich nicht? -, na dann besuche ich Dich eben mal wieder =;))
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